Youthcamp 1998

Jugendbegegnung 1998 auf den Philippinen

Im Juli 1998 fand die erste Jugendbegegnung unserer Kirchenkreispartnerschaft statt. 20 Jugendliche zwischen 16 und 26 aus dem Kirchenkreis Münster machten sich gemeinsam mit Pfarrer Martin Mustroph und Pfarrerin Jutta Neumann auf, um in die Philippinen zu reisen. Die erste Woche verbrachten wir in Manila, um dort erst mal eine Einführung in den philippinischen Kontext („Exposures“) zu bekommen, ehe es weiterging in die South Bicol Conference, den Partnerkirchenkreis im Süden Luzons.

Dort traf unsere deutsche Gruppe auf eine gleichgroße Gruppe philippinischer Jugendlicher und so wurden Pärchen, sogenannte „Buddies“, gebildet, so dass sich erst mal je ein Filipino oder eine Filipina und ein Deutscher oder eine Deutsche kennen lernen konnten. Dadurch entwickelten sich die ersten Freundschaften. Die „Buddy-Tradition“ wurde fortan fester Bestandteil jeder Jugendbegegnung.

In den nächsten zwei Wochen waren die Vormittage der gemeinsamen Arbeit am „Mission Building“ gewidmet. Mit dem Workcamp sollte das durch einen Taifun zerstörte Gebäude wieder aufgebaut werden. Zementsäcke schleppen, den Zement mischen, Schubkarren fahren, das waren einige der Aufgaben. Auf der einen Seite war es eine ganz schöne Maloche, auf der anderen Seite hat es aber auch sehr viel Spaß gemacht. Das Miteinanderschwitzen schweißt zusammen!

Aber es gab nicht nur Arbeit. Nachmittags erkundeten wir die Gegend, Sport, Spiel und Strand stand auf dem Programm, oder wir hatten einfach freie Zeit zur Verfügung. Die Abende verbrachten wir meistens oben auf dem Dach unserer Unterkunft unterm Sternenzelt und sangen und quatschten die halbe Nacht durch. An den Wochenenden besuchten wir verschiedene Gemeinden des Kirchenkreises und übernachteten in Kleingruppen bei Familien. So lernten wir auch die Lebensverhältnisse unserer Partner kennen.

Natürlich gab es auch schon mal kleinere Konflikte oder Missverständnisse, nicht alles war rosarot. Aber das ist wohl normal, wenn zwei völlig verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Partnerschaft, die auf dem Papier besteht, muss ja auch erst mal konkret erfahren werden. Letztendlich aber ist entscheidend, dass wir zusammenwachsen, trotz mancher Unterschiede. Und das ist nach Ansicht aller am Ende gelungen! Eine gemeinsame Basis haben wir ja ohnehin…

Das Resümee: Alles in allem ein hervorragender Start der Jugendpartnerschaft!

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