Großer philippinischer Konfitag in Senden geht zu Ende: Es bleiben viele neue Eindrücke und Erfahrungen

 | 26. März 2011 18:12

Am heutigen Samstag war es endlich so weit: Um 11 Uhr startete in der evangelischen Gemeinde Senden der philippinische Konfitag mit barkadas. 36 Konfirmandinnen und Konfirmanden konnten über vier Stunden vieles über die Philippinen und seine Bewohner erfahren und erleben.

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Nach rund vierwöchiger Vorbereitungszeit begannen gegen 10 Uhr die elf beteiligten barkadas-Mitglieder mit der Umgestaltung des Gemeindehauses und der Vorbereitung der Räumlichkeiten für drei verschiedene Workshops und viele weitere Programmpunkte.

Nach einem ersten Input über die Philippinen und ein paar besonderer Aspekte des südostasiatischen Inselstaates, begann die erste Workshopphase. Hier konnten die Konfis jeweils einen von drei gewählten 45minütigen Workshops besuchen. Insgesamt konnte jeder Konfi dank einer zweiten Workshopphase zwei der drei Workshops besuchen.

Der Workshop zu philippinischer Kultur rückte vor allem die Sprache, aber auch kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den Philippinen in den Mittelpunkt. Auch bestand hier die Möglichkeit gemeinsam philippinische Snacks vorzubereiten und zu probieren.

Ein Workshop zur Thematik der Straßenkinder und dem barkadas-Projekt „School on the Street – das rollende Klassenzimmer“ stellte den Alltag von Straßenkindern in philippinischen Großstädten in den Fokus. Die Leiterinnen Miriam und Lena konnten den Konfis hier auch aus erster Hand von ihren Erfahrungen auf den Philippinen erzählen. Anhand von Handwerksprodukten aus Müll wurde die Kreativität dieser Kinder deutlich und klar, dass es nur einen Ausweg aus dem Teufelskreis Armut geben kann: Bildung. Genau aus diesem Grund ist das aktuelle Projekt von barkadas von besonderer Bedeutung.

Der dritte Workshop widmete sich der Frage, was Konfis hier in Deutschland eigentlich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen auf den Philippinen zu tun haben. Am Beispiel der Herstellung einer Markenjeans konnten die Jugendlichen auf einer Weltkarte nachvollziehen, was für einen langen Produktionsweg diese Hose zurücklegt, ehe sie in deutschen Geschäften verkauft wird. Ein kleines Spiel machte darüber hinaus die unfairen Arbeitsbedingungen für philippinische Bauern deutlich und zeigte wie ungleich sich der Besitz oder Nichtbesitz von eigenem Land auswirkt.

Nach der zweiten Workshopphase bestand für alle Konfis die Möglichkeit philippinische Snacks zu probieren, mit dem Padjak herumzufahren und mit den barkadas-Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Ein anschließendes Quiz und ein kurzes Feedback rundeten den Tag ab.

Aus Sicht der Konfis – soviel zeigt die Auswertung des Feedback – war dieser Konfitag eine gelungene Aktion und hat neben neuen Erfahrungen auch viele (hoffentlich bleibende) Eindrücken hinterlassen.

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