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Neue barkadas-Gruppenleitung gewählt

 | 26. Oktober 2017 15:21

barkadas wird gemäß seiner gruppeneigenen Ordnung von einer Gruppenleitung vertreten, die die Funktionen Koordination, Schriftführung und Finanzen umfasst. Gemäß der Leitlinien finden alle zwei Jahre Gruppenleitungswahlen statt. barkadas wurde in den letzten zwei Jahren von Jane Schwarz angeführt. Sie entschied sich nun, mit dem Ende dieses Turnus‘ ihre Funktion freizugeben und einem anderen der 18 Mitglieder zählenden Gruppe die Möglichkeit zur Leitung der Gruppe zu überlassen. Das langjährige Gruppenleitungsmitglied Michael Schwarz entschied sich zu einem Rückzug aus der Gruppenleitung aufgrund familiärer Verpflichtungen.

Somit war es an der Zeit, eine neue Gruppenleitung zu wählen. Im September kam es zur Nominierung und Abstimmung über die neue Gruppenleitung. Während des monatlichen barkadas-Treffens am 06.10.2017 wurden die Ergebnisse der Gruppenleitungswahl bekannt gegeben. Demnach wurden die folgenden barkadas-Mitglieder in die Gruppenleitung gewählt (Wahlbeteiligung: 17 von 18 aktiven Mitgliedern):

  • Lena Klaas (Koordinatorin)
  • David Mustroph (Schriftführer)
  • Andreas Kuhnert (Finanzbeauftragter)
  • Kristina Fuchs (stellvertretende Finanzbeauftragte)

Die barkadas-Mitglieder gratulieren der neuen Gruppenleitung zu ihrer Wahl und danken der bisherigen Gruppenleitung für ihren unermüdlichen Einsatz für die Ziele von barkadas.

Gruppenleitung 2017

Die neu gewählte Gruppenleitung besteht aus Lena, Andi, David und Tina (von links nach rechts).

Salamat Po – Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 | 24. Dezember 2013 13:38

In den letzten Wochen hat barkadas wieder einmal zahlreiche Gottesdienste im Kirchenkreis Münster besucht. Dabei haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen diesmal gleich zwei Anliegen vorgetragen: So wurde von den Fortschritten des Bildungsprojektes „School on the Street“ berichtet aber aus aktuellem Anlass auch von den Verwüstungen durch den Taifun Haiyan sowie von der Spendenaktion des ev. Kirchenkreis Münster in Zusammenarbeit mit barkadas berichtet.

Taifun Haiyan gilt als stärkster Wirbelsturm aller Zeiten mit bis zu 380 km/h schnellen Windböen. Wind, Flutwellen und Starkregen haben 80 % der Stadt Tacloban, auf der Insel Leyte zerstört. In den Medien wird von über 5.200 Toten und 1.600 Vermissten berichtet, 1,9 Millionen Menschen und darunter 800.000 Kinder haben ihr zu Hause verloren. Sie benötigen dringend Hilfe in Form von Trinkwasser, Lebensmitteln, Medikamenten und Baumaterialien für den Wiederaufbau ihrer Häuser.

Darüber hinaus dienten die Besuche aber auch dem Berichten von den Fortschritten zum Projekt „School on the Street“. Gut zwei Jahre nach dem Beginn der Planungen zum Projekt, war es an der Zeit den zahlreichen Menschen für ihre Unterstützung des Bildungsprojektes zu danken. Mit den vielen Spenden aus den Gemeinden erhalten bereits 17 Kinder Grundschulunterricht in einem eigens eingerichteten Klassenzimmer. Eine ausgebildete Lehrerin und acht Freiwillige gestalten den Unterricht nach philippinischem Lehrplan: samstags Lesen und Schreiben und sonntags Rechnen. Von den Spenden wurden eine Tafel, Schreibutensilien und Lehrbücher gekauft. Zudem bekommen die Kinder und Helfer in den Pausen Snacks und Getränke. Über eine Ausweitung des Angebotes in anderen Gemeinden und über eine bessere Ausstattung des Klassenzimmers wird bereits nachgedacht. So könnte eine kleine Bibliothek eingerichtet werden, um die Freude der Kinder am Lesen zu fördern.

Im Namen der philippinischen Kinder aber auch im Namen der vielen beteiligten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möchten wir uns ganz herzlich bei den Gemeinden Andreas, Apostel, Ascheberg, Havixbeck, Roxel, Sassenberg und Warendorf und bei den unzähligen Spenderinnen und Spendern bedanken!

barkadas feiert 10-jähriges Jubiläum: Rückblick auf eine lebendige und erfolgreiche Jugend- und Partnerschaftsarbeit

 | 21. November 2013 11:00

Als sich im September 2003 sechs Münsteranerinnen und Münsteraner im Alter zwischen 17 und 23 Jahren trafen, um sich für die Partnerschaft zu engagieren, ahnten sie noch nicht, dass sie bald viele Projekte auf den Philippinen und in Münster durchführen würden. Ihr Engagement, ihre Beharrlichkeit, ihre jugendliche Naivität und ihre Erfahrung, aber vor allem ihre Freundschaft machten daraus eine große, lebendige Gruppe, die sich heute unter dem Namen barkadas (Bikol: „Freunde“) an vielen Stellen engagiert.

Neben dem immer noch wichtigsten Standbein Jugendarbeit sind in den letzten sechs Jahren neue Projekte im Bereich Katastrophenhilfe und entwicklungspolitische Maßnahmen zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen auf den Philippinen entstanden. Vor allem auf das aktuelle entwicklungspolitische Projekt „School on the Street – Das rollende Klassenzimmer“, bei dem Kinder die Chance bekommen, Grundlagen im Schreiben, Lesen und Rechnen zu erlernen, schaut barkadas mit Stolz.

barkadas nimmt ihren runden Geburtstag zum Anlass, auf das bisher geleistete zurückzuschauen und den zahlreichen Freunden zu danken, die die Gruppe seit mittlerweile zehn Jahren mit ihrer Erfahrung, Material und finanziellen Mitteln unterstützen. Neben dem evangelischen Kirchenkreis Münster, seinen Gemeinden und im Besonderen dem Kreis der Freunde und Förderer gilt dieser Dank auch allen, die uns über die Jahre begleitet haben und durch aktives Mitverfolgen und Weitererzählen unserer Arbeit und Berichten zum Erfolg beigetragen haben.

Getragen von dieser Unterstützung und mit der Tatkraft ihrer Mitglieder, freut sich barkadas nun auf die kommenden zehn Jahre Partnerschafts- und Jugendarbeit.

Taifun Haiyan: Partnerschaft bewährt sich jetzt

 | 15. November 2013 20:42
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Viele Menschen sind nach den Zerstörungen auf der Flucht (C VEM)

Seit Tagen erschüttern uns immer neue Bilder aus dem Katastrophengebiet auf den Philippinen. Noch ist weder das Ausmaß der Zerstörung noch die Anzahl der Todesopfer bekannt.

Da die Stromversorgung zusammengebrochen, Straßen fortgespült und Häfen zerstört sind, ist es für die Hilfstransporte ausgesprochen schwierig, in die Notstandsgebiete vorzudringen. Anhaltende Regenfälle erschweren die Lage. Vordringlichste Aufgabe ist jetzt, die Bevölkerung mit sauberem Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Decken, Zelten und Stromgeneratoren zu versorgen. Dann kommt der zweite, sehr langwierige Schritt, das Land wieder neu aufzubauen, Häuser zu errichten, Felder zu bestellen, Bäume zu pflanzen. Auch an diese nachhaltige Hilfe muss jetzt schon gedacht werden.

Unsere Partnerkirche auf den Philippinen, die United Church of Christ in the Philippines, hilft den Betroffenen nach Kräften: Sie stellt ihre Kirchen und Gemeindehäuser, die nicht zerstört wurden, den obdachlos gewordenen Menschen als Notunterkunft zur Verfügung und hat auf der Insel Leyte ein Nothilfezentrum eingerichtet. Erste Lebensmittelverteilungen sind angelaufen. Den verstörten und traumatisierten Menschen wird seelischer Beistand geleistet.

Wir bitten Sie und Euch herzlich, die Bemühungen unserer Partner durch Ihre Spende zu unterstützen.

Spendenkonto:
Evangelischer Kirchenkreis Münster
Konto: 444774
KD Bank (BLZ 350 601 90)
Stichwort: Haiyan

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Notleidende sind vor allem Kinder (C VEM).

365 Tage Haft und kein Ende in Sicht: Der Fall Zara Alvarez

 | 30. Oktober 2013 14:38

Free Zara Alvarez

Die Menschenrechtssituation auf den Philippinen bleibt weiter angespannt, wie immer wieder auftretende Fälle von gezielten Tötungen, lancierten Verhaftungen und die Einschüchterung von Menschenrechtsaktivisten zeigen. Dieser Artikel stammt von Hannah Wolf, die sich seit vielen Jahren mit großem Engagement für die Menschenrechte auf den Philippinen einsetzt.

Zara Alvarez, Filipina, Menschenrechtsaktivistin, politische Gefangene und alleinerziehende Mutter einer 4-jährigen Tochter, ist seit 365 Tage hinter Gittern. Sie ist eines von vielen Opfern von fabrizierten Anklagen. Ihr Verbrechen ist ihr politisches Engagement, ihr Traum von gesellschaftlichen Wandel.

„Oft kann ich nicht schlafen, mache mir Sorgen, was mit meiner Tochter passiert. Ob sie gut schläft, gut isst, gut begleitet wird… welches Trauma unsere Trennung in ihr auslösen mag und ihr Leben prägt.“ Zara Alvarez quälen viele schlaflose Nächte hinter den grauen Mauern des Frauengefängnis in Bacolod City, im Zentrum der Philippinen. Heute jährt sich ihre Inhaftierung.

Als Zara am 30. Oktober 2012 vom Einkaufen auf dem Weg nach Hause im Motorradtaxi auf die Abfahrt wartete, erschien plötzlich ein fremder Mann und griff nach ihren Händen. Sie wusste, dass dies ihre Stunde war.

Schon während ihrer Schulzeit entwickelte Zara ein starkes politisches Bewusstsein für Missstände und Ungerechtigkeit in ihrer direkten Umgebung und in ihrem Land. Sie engagierte sich in der Schulpolitik und setzte sich für bessere Lernbedingungen ein, teilte ihr Bewusstsein mit anderen und stellte sich alltäglichen Ungerechtigkeiten lautstark entgegen. Sie studierte auf Lehramt.
Nach dem Staatsexamen engagierte sie sich weiter für die Belange von Jugendlichen und Studierenden. Die Konsequenz war, dass sie ohne regelmäßiges Gehalt auskommen musste und sich der Gefahr aussetzte zur Zielscheibe staatlicher Akteure zu werden.
In den Jahren 2005-2008 erreichten die Fälle von politischen Morden und Verschleppungen von Aktivist_innen in den Philippinen vorerst ihren Höchststand. Zara nahm an Untersuchungen durch NGOs teil, half in der Organisation und der Betreuung der Familienangehörigen, nahm an Dialogen mit der Lokalregierung, Polizei und Militär teil und meldete sich als Vertreterin einer der militanten Jugendorganisationen lautstark in Protesten und Medien zu Wort.
Später leitete sie die Kampagnen und Bildungsarbeit der Menschenrechtsorganisation KARAPATAN-Negros. Auch als alleinerziehende Mutter blieb sie weiterhin aktiv und engagierte sich für Menschenrechte auf ihrer Insel, wenn auch nicht mehr an vorderster Front.

Die Gefahr, der sich Zara aussetze, verfolgte sie in Albträumen und wurde durch Drohungen und Verleumdungen greifbar, aber nie zuvor war sie so real wie am 30, Oktober 2012. Als sie der Militärangehörige in Zivil im Motorradtaxi angriff, wusste sie nur, dass ihre Stunde geschlagen hatte, aber nicht, ob ihr Mord, Verschleppung, Folter oder eine Verhaftung bevorstand.

Sie setzte sich zur Wehr, auch im Angesicht der 30 Uniformierten der militärischen Sondereinheiten, die sie wenige Minuten später umstellten und Passant_innen warnten, sich einzumischen. Sie rief um Hilfe, sie wehrte sich gegen die Handschellen, forderte einen Haftbefehl und die örtliche Polizei. Als ihr der Haftbefehl schlussendlich vorgelegt wurde, enthielt dieser weder ihren korrekten Namen, noch ihre wahrheitsgemäße Adresse. Sie wurde dennoch inhaftiert, beschuldigt ein hochrangiges und hochgefährliches Mitglied des kommunistischen Guerillas zu sein und für die Tötung eines Soldaten der philippinischen Armee angeklagt. Dieser Soldat kam am 07. März 2010 auf der Nachbarinsel ihres damaligen Wohnortes in einem zufälligen Gefecht zu Tode. Mit ihr sind 42 weitere Individuen für den Tod des Soldaten angeklagt. Viele von ihnen sind ebenfalls prominente politische Aktivist_innen und Menschenrechtsverteidiger_innen auf der Insel Negros.

Fabrizierte Anklagen sind zu einem breit angewandten und effektiven Unterdrückungsmittel geworden. Im Rahmen der militärischen Aufstandsbekämpfung macht sich das Militär beeinflussbare und bestechliche Richter_innen und Staatsanwält_innen zu nutze. Aktivist_innen werden nicht nur als Kommunist_innen gebrandmarkt und als Terrorist_innen dämonisiert, gegen sie werden darüber hinaus absurde Anklagen wegen (mehrfachen) Mordes, Raubes, Brandstiftung etc. bemüht. Diese dienen dazu, die Opposition einzuschüchtern, zu verängstigen und handlungsunfähig zu machen. Landesweit sind es momentan Berichten von philippinischen Menschenrechtsorganisationen zur Folge über 450 Politische Gefangene, 29 allein auf der Insel Negros.Zwölf Monate liegt nun der Tag zurück, an dem Zara verhaftet wurde. […]

Zwölf Monate sind eine Ewigkeit im Leben einer Vierjährigen. Die Abwesenheit der Mutter schmerzt, wie eine offene Wunde. Die gemeinsamen Stunden, sind zur Ausnahme geworden, zu einem freudigen und aufgeregt erwarteten Highlight zwischen den langen Phasen der Entbehrung.
Bei einem Besuch im Gefängnis entspannt sich ein Gespräch über Menschenrechte. Auch Zara’s Tochter hat etwas über Rechte gelernt. Auf Nachfrage, schaut die 4-Jährige ihre Mutter lang und ernst an und erklärt dann: „Ich hab ein Recht, dass du nach Hause kommst.“

Hannah Wolf

Sie wollen sich für Zara’s Freilassung einsetzen? Dann beteiligen Sie sich an der Petition für Zara’s bedingungslose Freilassung: https://www.change.org/petitions/release-detained-philippine-human-rights-defender-zara-r-alvarez-now

Gruppenleitungswahl: Michael Schwarz neuer barkadas-Koordinator

 | 20. September 2013 14:37

Die barkadas-Mitglieder haben am vergangenen Freitag eine neue Gruppenleitung gewählt.

Michael

Michael Schwarz ist neuer Koordinator

Gemäß dem barkadas-Statut wird die Gruppenleitung alle zwei Jahre neu gewählt. Miriam Mustroph hatte dem fünfköpfigen Leitungsteam als Gruppenleiterin seit April 2011 vorgestanden. Highlights aus diesem Zeitraum sind u. a. zwei Besuche unserer philippinischen Partner in Münster, die von der gesamten Gruppe in Kooperation mit dem evangelischen Kirchenkreis Münster unter großen Anstrengungen vorbereitet und durchgeführt wurden. Miriam Mustroph ist zur Wahl als Gruppenleiterin in diesem Jahr nicht mehr angetreten, da sie sich mehr auf den „Endspurt“ ihres Studiums konzentrieren möchte.

Um den Veränderungen innerhalb der Gruppe gerecht zu werden, hat barkadas am letzten Freitag nicht nur eine neue Gruppenleitung gewählt, sondern auch über eine Reform dieser abgestimmt. Die barkadas-Gruppenleitung wird auf drei Verantwortungsbereiche verkleinert, um flexibler auf zukünftige Aufgaben reagieren zu können, gerade in der Steuerung der Gruppe.

Michael Schwarz ist zum neuen Gruppenleiter gewählt worden. Als Gründungsmitglied ist er von Anfang an dabei und hat sich seit August 2010 in der Gruppenleitung vor allem als Fundraisingbeauftragter eingesetzt. Ihm zur Seite stehen Miriam Mustroph als Schriftführerin und Julia Loschkin als Finanzbeauftragte.

barkadas bedankt sich ganz herzlich bei ihren alten und neuen Vertretern für ihr Engagement!

 

barkadas auf dem Kirchentag in Dresden!

 | 29. Mai 2011 22:06

Vom 1. bis 5. Juni findet in Dresden der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Wieder einmal werden über 100.000 Menschen aus Deutschland und viele Gäste aus der ganzen Welt erwartet. Und wieder einmal ist barkadas mit von der dekt33_plakat_gruenPartie…

Mit einem eigenen Workshop zum Projekt „School on the Street – das rollende Klassenzimmer“ wird unser zehnköpfiges Team am Donnerstag (02.06.) von 11.30 bis 13 Uhr viele Interessierte im Zentrum Jugend (Sportpark Ostra, Zelt Ostra 7, Pieschener Allee; 548 / N15) für die Philippinen und die wichtige Arbeit von barkadas begeistern.

Der Workshop trägt den Titel „School on the Street
Komm mit auf die Philippinen: Workshop zum Leben und Lernen auf Manilas Straßen“ und findet sich auch im offiziellen Kirchentagsprogramm auf Seite 228.

Kommen Sie vorbei und erleben Sie barkadas hautnah!

barkadas wählt neue Gruppenleiterin

 | 15. Mai 2011 10:38

Nach rund sieben Jahren in der Funktion des Gruppenleiters, war es  Zeit für einen Wechsel in der Führung der 21-köpfigen Gruppe barkadas. Der bisherige Gruppenleiter Daniel Böhme hatte bereits im April 2010 seinen langfristigen Rücktritt angekündigt und eine Umstrukturierung innerhalb der Gruppe angestoßen. Vier Gruppenmitglieder wurden für verschiedene Funktionen in die neu etablierte Gruppenleitung gewählt und übernahmen ab August 2010 zusammen mit dem Gruppenleiter die Funktionen als Projektleiter Münster, Projektleiter Philippinen, Finanzbeauftragter und Fundraiser.

Nach langer Vorbereitung wählte die gesamte Gruppe am Sonntag, den 27. März 2011 im Rahmen einer Sondersitzung Miriam Mustroph zur Nachfolgerin von Daniel Böhme. Mit dem 14. Mai übernahm die neu gewählte Gruppenleiterin ganz offiziell die Verantwortung über die Philippinen-Gruppe des evangelischen Kirchenkreis Münster.

Miriam freut sich auf die kommenden Herausforderungen. Dem bisherigen Gruppenleiter wünscht barkadas alles Gute für den weiteren Lebensweg. Selbstverständlich wird Daniel der Gruppe weiterhin beratend zur Seite stehen.

„University of the East Chorale“ in der Jakobuskirche

 | 14. Mai 2011 16:01
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Der Chor der University of the East, Philippinen

Münster – Ein außergewöhnliches Chorereignis verspricht der Auftritt des „University of the East Chorale“ von den Philippinen. Der junge Chor tritt Donnerstag, dem 26. Mai, um 19.30 Uhr in der Jakobuskirche an der Bonhoefferstraße in der Aaseestadt in Münster auf. Der Chor aus Manila gewann bereits viele internationale Preise (Spanien, Italien, Schweiz, Süd Korea, Österreich) und tritt weltweit auf Chor-Festivals auf.

Deswegen befinden sich die 25 jungen Sängerinnen und Sänger von März bis Juni auf Europatournee. Neben den großen Festivals (12. Internationaler Kammerchorwettbewerb Marktoberdorf, 6. Internationales Harmonie Festival Lindenholzhausen, 11. International Choral Competition Maribor) nehmen sie auch gerne Konzerte wahr, die im kleineren Rahmen mit großer Nähe zum Publikum stattfinden.
Die Studenten und jungen Professionellen der ‚Universität des Ostens‘ haben eine tiefe Leidenschaft für die Musik. Sie verstehen sich als Botschafter der philippinischen Chorkunst und bringen die Werke von Filipino Komponisten auf die internationalen Bühnen. Ihre frische Energie und Sangesfreude auf mehreren Sprachen und in verschiedenen Stilen begeistern das Publikum des „University of the East Choral“ bei jedem Konzert.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Nach dem Ausbruch des Mt. Bulusan: Hilfsmaßnahmen abgeschlossen

 | 9. April 2011 13:48

Nach dem Ausbruch des Vulkan Mount Bulusan in der Provinz Sorsogon zwischen November 2010 und Januar 2011 hat barkadas von seinen Partnern in der Region Bicol Unterstützungsanfragen für Hilfsmaßnahmen erhalten (s. Artikel vom 26. November 2010: Mt. Bulusan bricht aus: Evakuierungen laufen).

Die Hilfsmaßnahmen beginnen mit dem Packen des Saatgutes.
Die Hilfsmaßnahmen beginnen mit dem Packen des Saatgutes.

Unser Partner für Katastrophenhilfe, Andurog Mayon, bat barkadas im Januar um finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau. Konkret ging es darum, dass viele Bauernfamilien durch die Zwangsevakuierungen ihre Felder nicht bestellen konnten und dadurch zum Teil massive Ernteausfälle zu verzeichnen hatten. Dies kommt in der Region für viele Menschen einer Katastrophe gleich, da oft das gesamte Familieneinkommen auf den Ernteerträgen beruht.

Um genau diese Familien zu unterstützen hat Andurog Mayon Ende Januar und Anfang Februar Verteilungen von Saatgut vorgenommen. 200 besonders betroffene Familien wurden ermittelt und dann mit Saatgut für verschiedene Gemüsesorten versorgt. barkadas stellte hierfür 2.000 € zur Verfügung.

Auf diese Weise konnten durch die Hilfsmaßnahmen rund 1.000 Menschen direkt profitieren. Sie können mit dem neuen Saatgut ihre Felder bestellen und den Neuanfang wagen.

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Die Verteilung des Saatgutes erfolgt nur an vorher registrierte Personen, um eine faire Verteilung zu ermöglichen.

Von dem zur Verfügung gestellten Geld konnte unsere Partnerorganisation außerdem einfache Fortbildungen zum Bio-Anbau organisieren und den Bauern so Alternativen zum Einsatz von starken Pestiziden aufzeigen.

barkadas bedankt sich auch im Namen der vielen unterstützten Familien in Sorsogon ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung ihrer Arbeit!

Mit relativ geringen finanziellen Mitteln konnten wir durch Ihre Hilfe einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung von rund 1.000 Menschen leisten. Vielen Dank!